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Liechtensteiner Vaterland: Wer Ohren hat, zu hören - der lese

5.3.2009, Liechtensteiner Vaterland, "Wer Ohren hat, zu hören - der lese" S. 21, Henning v. Vogelsang

"Es ist etwas eigentümliches mit den menschlichen Sinnen: So sehr jeder von ihnen einzeln benennbar ist, so sehr hängen sie zugleich zusammen: Das Ganze ist es, was den Menschen ausmacht. So auch beim Lesen von Gedichten. ..

.. Gerade seine Lyrik ist besonders bemerkenswert, sie zeigt zugleich auf, das hochwertige Lyrik nicht für den Normalbürger zu abgehoben und schier unverständlich sein muss, auch, wenn sie anspruchsvoll ist, weil sie nichts ist, was man überfliegen kann. Oft und gern wird auch aus seinen Büchern zitiert, sie sind in allen namhaften Bibliotheken vertreten. ..

.. Karl Lubomirski ist ein ausserordentlich sensibel das Menschsein und diese Welt spürender Mensch. Er beklagt nicht und klagt nicht an, er schreibt an seine Leserschaft Botschaften aus dem ihm eigenen Empfinden. Wie viel sagt doch so dieser Satz aus: Wir schütteln das Tischtuch aus für die Armen der Welt. .."

Artikel im Liechtensteiner Vaterland

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