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Sturm und Geist
Text Karl Lubomirski
Spielleitung Rolf Parton
1.Szene: Das Stück beginnt mit der Gründung von St. Georgenberg bei Schwaz durch den aus Aibling in Bayern stammenden Adeligen Rathold, der in der
ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts in eine Höhle im Stallental kommt, um sein Leben zu ordnen.
2.Szene: : Der Geist der Zeit macht auch vor den Klostermauern nicht Halt, und inmitten von Psalmengebet und selbstlosen Diensten an Mitbrüdern und Pilgern
schleicht sich auch die eine oder andere Untugend ein. Als die Pest ausbricht, wird fast der gesamte Konvent ausgelöscht.
3.Szene: Sie schildert die deftigen Höhepunkte im Streit des Abtes vonmit den Bergbauleuten wegen vermeintlicher Ansprüche und Verpflichtungen, die
Innbrücke in Schwaz zu sanieren und zu erhalten.
4.Szene: Sie zeigt, die nach der Pestzeit verarmte Abtei und wie es dem Abt mit einer kleinen List gelingt, sich großzügig zu erweisen.
5.Szene: Sie beschäftigt sich mit dem Asylrecht, das zu massiven Auseinandersetzungen mit dem "Pfleger von Schwaz" führte.
6.Szene: 1705, nach dem vierten Brand, kommt es zum Umzug ins Tal - ein gewaltiges Unternehmen. Abt Cölestin verschwindet auf geheimnisvolle Weise und
lebt als ehrbarer Bürger mit Familie in Bamberg. Schließlich bittet er beim Bischof von Brixen um Vergebung und tut Buße - ein bewegendes und menschliches Kapitel.
7.Szene: : Anfang des 19. Jahrhunderts geht es allgemein mit Gesellschaft und Politik bergab. Auch die Mönche der Abtei verlieren zum Teil den Weg ihrer
Berufung.
8.Szene: Sie zeigt die Aufhebung der Abtei durch die Nationalsozialisten und die Kraft der Konventmitglieder, mit der sie diese schwere Zeit meistern. |